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Telematik
funktioniert auch auf dem Wasser
Telematik funktioniert auch auf dem
Wasser. Auch in den wasserbezogenen
Gütertransporten haben einzelne
Informationssysteme eine marktfähige
Funktionstüchtigkeit erreicht. Dazu
lassen sich Informationsdienste (z.B. „Elwis“
der Wasserschifffahrtsdirektionen) oder
Datenbanksysteme der Seehäfen (bspw. „Dakosy“
in Hamburg) anführen, so dass man sie
als Klassiker der Telematik bezeichnen
kann.
Gegenwärtig allerdings, erreichen „Iuk-Systeme“
eine neue Qualität: Das Internet
erreicht den einzelnen
Partikulierbetrieb und ermöglicht neue
Anwendungsbereiche. Hafenbetriebe weiten
ihre Informationssysteme aus und bieten
zunehmend integrierte Nutzungsformen.
Akteure aus verschiedensten Bereichen
kommunizieren untereinander.
Übergreifende Dienste erlauben dem
Kunden die lückenlose Verfolgung seiner
Sendung. Standards aus benachbarten
Bereichen werden übertragen. Die
Übertragungstechnik entwickelt sich
weiter.
Wohin geht die Entwicklung?
In der Diskussion über neue Techniken
liegen Vision und Wirklichkeit oftmals
dicht beieinander. Vieles wird als
Innovation präsentiert. Nicht alles
davon taugt für die Praxis. Uns
interessiert: Was ist nur Zukunftsmusik?
Was ist schon Alltag und Routine? Diese
Fragen stellen sich insbesondere an der
Schnittstelle zwischen Binnenschifffahrt
und Binnenhäfen.
Die Idee der „Telematiktage“
Was sind denn „Telematiktage“?
- Hinter dem Arbeitstitel „Telematiktage
Binnenwassertransporte“ verbergen sich
einzelne Tagesveranstaltungen, die wir
in diesem Sommer durchführen. Sie
ergänzen den Zyklus von Tagungen,
Diskussionsforen und Arbeitskreisen des
laufenden Projekts und runden ihn ab.
Das Thema „Informations- und
Kommunikationsflüsse“ an der
Schnittstelle zwischen Binnenschifffahrt
und Binnenhäfen“ steht dabei im
Mittelpunkt. Damit angesprochen ist aber
auch die grundsätzliche Frage nach der
Zukunft der Binnenwassertransporte.
Die ersten Termine
Die als Veranstaltungsorte ausgewählten
Häfen sind Karlsruhe, Regensburg,
Magdeburg und Düsseldorf /
Neuss. Die ersten beiden Termine stehen
schon fest:
Karlsruhe, Freitag, 27.06.2003 –
im Rheinhafen Karlsruhe auf dem
Fahrgastschiff Karlsruhe, ab 10:00 Uhr
Regensburg, Samstag, 12.07.2003
im Hafen Regensburg – Westhafen Tagungs-
und Besucherzentrum, ab 10:00 Uhr
Die Termine für Magdeburg und Düsseldorf
/ Neuss liegen wahrscheinlich gegen Ende
Juli und werden demnächst bekannt
gegeben.
Mitmachen erwünscht!
Für die
Veranstaltungen haben wir ein
abwechslungsreiches Programm
vorbereitet. Es gibt Vorträge,
Präsentationen und Workshops. Das
Programm können Sie in Kürze zukommen
lassen. Diskussion und Meinungsaustausch
stehen jedenfalls im Vordergrund. Zur
Teilnahme und ist grundsätzlich Jede und
Jeder eingeladen, die oder der Interesse
an Binnenschifffahrt und Hafenwirtschaft
hat. Ideen und Vorschläge, die zur
Bereicherung der Veranstaltung beitragen
können, werden gerne aufgenommen.
Ansprechpartner für nähere
Informationen
Dipl.Soz.Wiss. Waldemar Mathejczyk
Universität Duisburg – Essen,
Forschungsgruppe GTS/L
Heinrich-Lersch-Straße 15 - 47057
Duisburg
tel +49 (0)203 / 37839-13, fax +49
(0)203/37839-21
e-mail
mathejczyk@uni-duisburg.de
BMBF-Projekt
Die „Telematiktage
Binnenwassertransporte“ finden im Rahmen
des Projektes „eBusi-Net - Die
Auswirkungen der elektronischen
Vernetzungen auf die
Geschäftsbeziehungen der
Binnenwassertransporte“ statt. Das
Projekt wird gefördert vom
Bundesministerium für Bildung und
Forschung (BMBF) und steht unter der
Leitung von Prof. Dr. Dankwart
Danckwerts.
Die Schnittstelle Binnenschifffahrt /
Binnenhäfen
Binnenschifffahrt und Binnenhäfen sind
auf das Engste miteinander verknüpft.
Zusammen betrachtet sind sie wesentliche
Knotenpunkte des Güterverkehrs. Im
Binnenwassertransportsystem bilden sie
„Schnittstellen“ von Warenströmen und
Informationsverläufen, deren effiziente
Gestaltung hochwertige
Logistik-dienstleistungen und
entsprechende Wertschöpfungen
ermöglichen.
Diese Schnittstellen müssen sich an
zeitgemäße Entwicklungen anpassen sowie
veränderlichen Erfordernissen - im
Hinblick auf Markt, Kunde, Technik -
entsprechen. Industrie und Handel, als
Auftraggebende von Häfen und
Schifffahrt, stellen auch an das System
der Binnenwassertransporte immer neue
Anforderungen bezogen auf Qualität,
Sicherheit und Service. Dies bedingt
eine Entwicklung im Zuge derer aus
traditionellem Transportgewerbe nach und
nach dienstleistungsorientierte
Logistikbranche wird.
Häfen werden immer stärker zu komplexen
Drehscheiben für das Hinterland mit
erweiterter Angebotspalette. Die
Binnenschifffahrt als solche sowie die
dort tätigen Unternehmen und
Beschäftigten fügen sich unmerklich als
vernetzte Akteure mehr und mehr in
integrierte Logistik- und
Arbeitszusammenhänge ein.
Güterverkehr und
Informations- &
Kommunikationstechnologie
Informations- und
Kommunikationstechnologien erlangen eine
immer größere Bedeutung. Unter dem
Schlagwort „Telematik“ werden im
Gütertransport seit längerem
Einsatzfelder von EDV, Internet oder
Mobilkommunikation diskutiert. In
einzelnen Verkehrsbereichen - wie
beispielsweise im Straßengüterverkehr -
häufen sich die Angebote. Wie sieht es
bei den Wassertransporten aus?
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