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Wird in einer Familie ein Fest gefeiert, weiß der
Jubilar schon im Voraus, dass Begebenheiten aus
seinem Leben zur Sprache kommen, meist Ergötzliches
aus Kindertagen.
So wird auch Tina, wenn sie demnächst heiratet, die
zwei folgenden Geschichten hören, die ich von ihrem
Vater, Harald Balzereit, ehemals Eigner von MS
„HANSEAT“, weiß.
Vor etlichen Jahren hatte die Familie für ein paar Tage in
Hameln/Weser festgemacht. Jetzt war Zeit für Mutter
und Kind, an Land und zum Friseur zu gehen.
Während die Mutter „verschönert“ wurde, saß
Klein-Tina, damals ca. 4 Jahre alt, zu ihren Füßen,
beschäftigt mit Zeitungen und Spielzeug. Jedoch
nicht lange, denn alles um sie herum beschäftigte
sie sehr. Eine Friseuse erklärte ihr dies und das,
eine andere ließ sie Geräte an-
und ausschalten, Wasserhähne betätigen, an Sprühflaschen
schnuppern; ja, und dann verließ sie den Salon . .
Als die Mutter Tinas Verschwinden bemerkte, sprang
sie entsetzt von ihrem Sessel auf und rannte rufend
und suchend mit wehendem Friseurumhang und
Lockenwicklern auf dem Kopf aus dem Salon in die
belebte Fußgängerzone.
Bald hatte sie ihr Kind entdeckt: Tina saß in einem Schuhgeschäft, räumte
Schuhe und Kartons aus Regalen und Schuhständern,
sortierte und hantierte ruhig und voll Hingabe,
sodass sie offenbar lange nicht bemerkt worden war.
Jetzt aber großer Menschenauflauf, ein Durcheinander
und Geschrei. Erklärungen, Fragen und Erläuterungen,
doch letztlich absolute Erleichtern bei Mutter und
Personal.
Am nächsten Tag erschien Tina erneut im
Schuhgeschäft. Die Verkäuferinnen erstarrten. „Nicht
schon wieder“, konnte man förmlich in ihren
Gesichtern lesen. Doch dann war alles wieder gut.
Tina erschien mit einem großen Blumenstrauß und
einem kindlich fröhlichen Lachen „Entschuldigung“.
Ein anderes Mal: MS „HANSEAT“ hatte festgemacht – Feierabend!
Man hatte sich mit Freunden verabredet, und so ging
Klein-Tina mit den Eltern aufs Nachbarschiff. Dort
saß man in geselliger Runde. Alles schien in
Ordnung, man hatte Tina fest im Blick.
Doch dann wunderte man sich, dass sich ihr kleiner Hund so
merkwürdig benahm. Er versuchte immer wieder, auf
die Couch zu springen, was ihm jedoch nicht gelang.
Auch draußen an Land lief er nur im Kreis und wäre
fast ins Wasser gefallen. Sofort nahm man Tina ins
Verhör: „Was hast du mit dem Hund gemacht?!“ Das
Kind strahlte stolz: „Viele, viele bunte Smarties!“
Man fand schnell heraus, dass sie den kleinen Hund
mit Tabletten gefüttert hatte, die sie im
Schlafzimmer entdeckt hatte. Erleichtert hörte man,
dass Tina selbst keine „Smarties“ gegessen hatte.
Und froh war man, als sich der kleine Hund gründlich
erbrach, sodass die Tabletten nicht zur vollen
Wirkung kommen konnten.
Und nun die Moral von der Geschicht’:
Unterschätzt die kleinen (Schiffer-)Kinder nicht!
Brigitte Stein, TMS „BIBERACH“

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Hätten Sie’s
gewusst?
Männer tragen Kroaten um den Hals!
Geschäftsleute, Manager und sonstige
Schlipsträger, aufgepasst!
Hätten Sie gedacht, dass Sie täglich vorm
Spiegel ein kroatisches Halstuch umbinden? Das
Wort „Krawatte“ bedeutet nämlich nichts
anderes als „Kroate“!
Hier die kleine Geschichte dazu: am
französischen Königshof des 17. Jahrhunderts
trafen sich Militärs aus allen Ländern, unter
anderem auch Kavalleristen aus Kroatien. Die
Männer waren gut zu Pferd und trugen modische
Halstücher. Die Franzosen waren begeistert und
nannten die neuen Binder nach ihren Besitzern
„crvate“ (vom altslawischen Wort chvat =
Kroate). Daraus entwickelte sich später „cravatte“
und schließlich das deutsche Wort „Krawatte
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