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1001 Nacht und was Sie schon immer
über Einstein wissen wollten...
von Corina Metschke, MS „ANDREA CORINA“
Unser
diesjähriger Wandertermin fand vom 20.-22. Mai in
Bremen statt.
Bereits am Freitag waren neun Vereinsfrauen
angereist, um sich den historisch geprägten Bremer
Marktplatz, den „Roland“, die „Bremer
Stadtmusikanten“ wie auch den „Schnoor“ -ein altes
Handwerkerviertel aus dem Mittelalter - anzusehen.
Abends dann ging es zu Besuch bei Scheubners an Bord
der M/S Jenny. Bremen, als diesjährige Stadt der
Wissenschaft und das Einstein Jahr 2005 zum Anlass,
hatte die „M/S Einstein“ bereits am 19. Mai an
der Liegestelle „Tiefer“ in Bremen festgemacht .
Doch die Ufernähe lockte und so kehrte man in das
zwei Schiffslängen entfernt liegende Theaterschiff
Bremen (ex M/S Rügen) ein, wo kabarettistisches zum
Thema „Typisch Mann“ aufgetischt wurde. Nichts
Fieses oder „unter die Gürtellinie“ gehend, sondern
einfach nur die Wahrheit. (... was passiert, wenn
der Ehemann sich mit Fremdgehen bei Laune hält, die
Ehefrau sich ihre Zeit mit Malen verschönert, sich
als Gasthörerin an der Kunstakademie weiterbildet,
auf einen typischen Frauenversteher trifft und der
eigene Mann dann von dieser Beziehung erfährt...?)
Trotz Muskelkater im Zwerchfell und weiterhin
wissenshungrig wie auch durstig, ging der Abend erst
im orientalischen Restaurant „1001 Nacht“ zu Ende.
(Eine 1002te Nacht hätte der Kellner wohl nicht
überstanden ?!)
Ebenfalls
auf dem Theaterschiff Bremen in der Restauration,
fand dann am Samstag ab 11 Uhr unsere
Mitgliederversammlung statt. Mit 20 Anwesenden war
diese erfreulich gut besucht, so dass die bereits im
März verschobene Wahl des Vorstandes und der
Kassiererinnen angegangen wurde. Näheres hierzu
sowie zu den weiteren TOPs der Versammlung könnt Ihr
bitte dem Protokoll entnehmen. Kleine Info jedoch
vorab: Der „alte“ Vorstand ist einstimmig
bestätigt und wieder gewählt worden. Novum:
Zur Entlastung der jetzt im Amt befindlichen
Vorsitzenden und Stellvertreterinnen ist jeweils
eine zweite Stellvertreterin hinzu gewählt worden.

Mit stetem
Blick auf die vorbeifahrende Schifffahrt konnten wir
dann nach Beendigung des offiziellen Teiles, bei
sonnig warmen Maiwetter, das Sonnendeck genießen. An
dieser Stelle auch ein herzliches Dankeschön für die
Organisation der Location an Inge Erxleben aus
Bremen, sowie an das freundliche Servicepersonal an
Bord des Theaterschiffes.
Während unser gesammelter „Vorstand“ am späten
Nachmittag die Heimreise antrat, stand für den Rest
der Frauenschaft der Nachmittag zur freien
Verfügung. Für die erst am Samstag Angereisten ging
es dann nochmals an Bord der M/S Einstein, um die
just eröffnete Ausstellung zu besuchen, in die Stadt
oder in die nahe gelegene Kunsthalle. Für den Abend
war – weil es so schön und in „Schiffsnähe“ war –
ein zweiter Besuch auf dem Theaterschiff geplant.
(Eine lustige Zeitreise in die 80er Jahre - das
Jahrzehnt der Popper und Punker, des Zauberwürfels
und Walkmans, der Karottenjeans und Netzhemden)
So denn
alle Vereinsfrauen hoffentlich wieder gut zu Hause
oder an Bord angekommen sind und sich gerne an das
Treffen in Bremen zurückerinnern, darf der
obligatorische Gag zum Abschluss einer jeden
Veranstaltung nicht fehlen. Kaum war ich am Samstag
nach einem Rundgang durch die wirklich
empfehlenswerte Einstein -Ausstellung mit
„rauchendem“ Kopf wieder im
Foyer,
klingelte das Telefon von Karin, die es an mich
weitergab. Ich hatte Ellen Maier am Handy, die
bereits im „Vorstandskonvoy“ auf der Fahrt gen
Duisburg war und aus dem Auto anrief.
Jetzt kommt erst ein Dialog:
Ellen:
Corina, dazu musst Du Dir was einfallen lassen. (Kicher,
Kicher, Kicher, ... im Hintergrund...) Ilka hat
schon wieder was vergessen!
Ich:
Ja, wieso, was denn?
Ellen:
Na, das passiert Ilka doch jedes Mal! Diesmal ist
die Brieftasche im Hotel liegen geblieben!
Ich:
Oh je, soll ich die im Hotel abholen?
Ellen:
Nein, das Hotel schickt sie nach! Aber, Du musst was
darüber schreiben!
Ich:
O.k. Dann ist ja alles noch mal gut gegangen, und
Euch gute Weiterfahrt!
Also, liebe Ilka, das war das Intro - und für Dich
zum Trost und frei nach Albert Einstein, der gesagt
hat: „Alles ist relativ!“ – auch das Gedächtnis? und
weiter: „Entdecken Sie die Theorie im Alltag, fragen
Sie, wann immer nötig!“
Mal unter uns Frauen gesprochen, glaubst Du, der
Albert hätte es in dieser Situation besser gekonnt?
Immerhin hast Du voll rational und praktisch
reagiert, per Handy (was zum Glück diesmal nicht
liegen geblieben ist! – siehe auch FLAPO Nr. 1/2000)
im Hotel angerufen und alles geklärt. In diesem
Sinne wünschen wir Dir, dass Deine Brieftasche
unversehrt, wohl gefüllt und in Lichtgeschwindigkeit
bei Dir zu Hause eingetroffen sein wird.
P.S. Für
alle, die in Bremen mal früher Feierabend machen
können, sei der Besuch an Bord des Theaterschiffes
empfohlen.
Info :
www.theaterschiff-bremen.de

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