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Berlin,
Berlin,
wir fahren nach Berlin!
Die
Parlamentarische Gruppe Binnenschiffahrt (PGBi)
hatte die „Frauen in der Binnenschifffahrt“ für den
21. Juni 2006 zu einem Runden Tisch eingeladen.
Nachdem zu dieser Zeit gerade die WM war und am
nächsten Tag ein Spiel in Berlin stattfand, hatten
wir uns wegen der zu erwartenden Verkehrsprobleme
gegen unser Auto (außer Ria Plog) entschieden und
der Bahn den Vorzug gegeben.
Eine Bahnfahrt, die ist lustig, speziell, wenn die
Frauen daran beteiligt sind . . .
Frau
Blank (CSU), Frau Menzner (Die Linken) und Herr
Hettlich (Bündnis 90/ die Grünen), ebenfalls
Mitglieder der PGBi, hatten leider keine Zeit und
wir machten zunächst „lange Gesichter“ am „langen
Tisch“, als nur Frau Faße uns begrüßte. Herr
Goldmann kam etwas später von einer anderen
Veranstaltung dazu; am Ende wurde aus dem für uns
langen Tag dann doch eine „rundherum runde Sache“.
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Am 7. November 2006 wird es einen
großen Parlamentarischen Abend geben,
voraussichtlich u. a. mit der Parlamentarischen
Staatssekretärin Karin Roth und dem Bundesminister
Wolfgang Tiefensee.
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Der nächste Runde Tisch für die
Frauen wird am 10. Mai 2007 stattfinden.
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Auf Bitten des Bundesverband der
Deutschen Binnenschiffahrt (BDB),
Binnenschiffern, die im Eis gelegen haben, eine
kleine Finanzhilfe zu gewähren, hat Frau Faße
entsprechende Maßnahmen in die Wege geleitet und
auch gute Aussichten auf Erfolg gehabt. Leider
wären nach ihren Angaben dann keine Anträge
gestellt worden.
Im Binnenschiffahrts-Report 2/2006 kann man jedoch
nachlesen, dass das Bundesverkehrsministerium am
15. Mai 2006 die vom BDB erbetene finanzielle
Unterstützung abgelehnt hat. ??????
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Im Haushaltsplan für 2006 wird der
Deutsche Bundestag eine Erhöhung der Investitionen
in Bundeswasserstraßen beschließen.
(hat er nun am 23. Juni
beschlossen)
Geplant sind für 2006: 685 Mio. Euro
2007: 745 Mio. Euro
2008: 810 Mio. Euro
2009: 860 Mio. Euro
Frau Faße hat von allen WSÄmtern einen
Zustandsbericht über die Wasserstraßen angefordert
und auch die praktizierenden Binnenschifffahrt um
Informationen gebeten.
Uns
Frauen bringt auf die Palme, dass die meisten
Mitarbeiter der Arbeitsagenturen ein absolutes
Nichtwissen über den Beruf des Binnenschiffers
haben. Sie wissen zum Teil noch nicht einmal, dass
es sich hier um einen Lehrberuf handelt, arbeiten
mit total veraltetem Material und äußern sich oft
negativ über die Binnenschifffahrt.
Frau Faße will sich im Namen der PGBi an die Agentur
für Arbeit in Nürnberg wenden. Auch die Frauen in
der Binnenschifffahrt wollen bei der Agentur auf die
missliche Lage hinweisen.
Wir
haben wieder einiges erfahren, Infos der
praktizierenden Binnenschifffahrt an Frau Faße und
Herrn Goldmann weitergeben können und ruckzuck waren
die 2 ½ Stunden um. Zu berichten hätte es noch viel
gegeben!
Nachdem unser Zug erst um 0.38 Uhr fuhr und wir noch
knapp zwei Stunden Zeit bis dahin hatten, wollten
wir Ria Plog nun endlich zu ihrem heiß ersehnten Eis
verhelfen. Vor dem neuen Hauptbahnhof gibt es eine
tolle Gelateria, die eigentlich gerade schließen
wollte. Weil wir aber so nette und gut gelaunte
Frauen waren, konnte die junge Bedienung unseren
Wunsch nach einem riesengroßen Eisbecher nicht
abschlagen (Oder hat sie sich im Kopf schnell das
saftige Trinkgeld ausgerechnet?) Die Temperaturen
waren sehr angenehm, der neue Hauptbahnhof hat eine
tolle Atmosphäre und wir haben alle ein leckeres Eis
gegessen. Ein schöner Abschluss in Berlin!
Die
DB hat dann dafür gesorgt, dass wir die Rückfahrt
nach Duisburg so richtig wach genießen konnten.
Keiner von uns Frauen sollte auf die Idee kommen,
ein bisschen schlafen zu wollen. Die Klimaanlagen
waren dermaßen kalt gestellt, dass wir vor lauter
Bibbern erst gar nicht müde werden konnten.
Aufgewärmt haben wir uns zwischendrin im Bahn-Bistro
am heißen Cappuccino-Becher und beim Flirten mit dem
Service-Personal. Was tut man nicht alles in der
Not . . .
Aber
am Ende sind wir doch wieder alle gut zu Hause
angekommen.
24 abwechslungsreiche Stunden lagen hinter uns:
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Lustige Bahnfahrt,
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ein informativer und angenehmer Runder Tisch mit
Frau Faße und Herrn Goldmann.
Vielen Dank Frau Faße, vielen Dank Herr
Goldmann!
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Ilka hat kein Handy im Zug liegen lassen!
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Ria hat endlich ihr Eis bekommen,
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und wir haben auf der Rückfahrt im eiskalten Zug
schon ein bisschen für die folgenden heißen Wochen
vorgekühlt. Hätten wir gewusst, was auf uns
zukommt, hätten wir die Kälte sicher genossen!
Karin Scheubner, MS JENNY
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