|
 „Der
Präsident ist tot – es lebe der Präsident!“
Heinz Hofmann
(links)
Dr. Gunther Jaegers (rechts)
So konnte man den
Wechsel im Präsidium des Bundesverbandes der
Deutschen Binnenschiffahrt (BDB), nennen.
Heinz Hofmann, der über acht Jahre Präsident des BDB
war, hat dieses Ehrenamt beim „Internationalen
Binnenschifffahrtstag“ am 5. Oktober 2006 in
Würzburg, an Herrn Jaegers übergeben.
In vielen Dankesreden wurde das überaus große
Engagement von Herrn Hofmann für die
Binnenschifffahrt gewürdigt. Besonders aufgefallen
ist, dass er von etlichen Rednern als „hartnäckig“
oder „sturer Franke“ bezeichnet wurde. Aber das
sollte kein negatives Attribut sein. Im Gegenteil,
der deutschen Binnenschifffahrt hat´s sehr gut
getan!
Am „Internationalen
Binnenschifffahrtstag“ hielten außerdem der „Verein
für Europäische Binnenschiffahrt und Wasserstraßen“
und der „Deutsche Wasserstraßen- und
Schiffahrtsverein Rhein-Main-Donau“ ihre
Mitgliederversammlungen ab.
Über diese drei
Veranstaltungen konnte man in den letzten Wochen
jede Menge lesen, hören und sehen; das
Medieninteresse war enorm! Es bewahrheitet sich
also, wenn die Politik Interesse an der
Binnenschifffahrt hat, sind wir auch für die Medien
interessant
Ich habe mir ein
paar Aussprüche der Redner gemerkt, die dazu
beigetragen hatten, dass die Reden nicht nur
interessant, sondern auch humorvoll waren:
Bundesminister Tiefensee: „Die Tante, die Klavier
spielt, ist nicht so beliebt, wie der Onkel, der
Geschenke mitbringt!“ (er war in diesem Fall der
Onkel)
„Ich habe den Eindruck, dass die Binnenschifffahrt
noch vor 10 – 15 Jahren ein Stiefkind der Politik
war!“
Staatssekretär Hans Spitzner, MdL: „Es ist schon
alles gesagt, nur noch nicht von jedem!“ (Stammt im
Original von dem Komiker Karl Valentin)
„Wussten Sie eigentlich, dass durch Grußworte mehr
Arbeitszeit verloren geht als durch Streiks?“
Auch die „Frauen in
der Binnenschifffahrt“ bedanken sich bei Herrn
Hofmann für sein großes Engagement.
Herrn Jaegers gratulieren wir zu seinem neuen Amt,
wünschen ihm viel Erfolg und bieten ihm natürlich
auch unsere Mitarbeit an.
Karin Scheubner.
MS „JENNY“
|