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Die Sektsteuer ……..…... gehört
eigentlich abgeschafft.
Als
Hobbyweinbauer liest man natürlich die
Fachzeitschriften und findet in der
„Winzerwein-Zeitung“
…unser aller Kaiser hatte im Jahre 1902, also vor
mehr als 100 Jahren eine sog. "Sektsteuer"
beschlossen und verfügt. Gemessen an den
Konsumenten, die sich damals eine Flasche Sekt
leisten konnten, war es eine Art Luxussteuer zur
Finanzierung der kaiserlichen "Kriegsflotte". Was
davon übrig ist kann man mit viel Glück vielleicht
noch in irgendeinem Museum finden.
Geblieben aber ist bis zum heutigen Tag die
Sektsteuer ohne Verwendungszweck. Einfach vergessen
worden. Nun aber nicht mehr als Luxus-, sondern als
Bagatellesteuer (wie die Salz- und Streichholzsteuer
und viele andere Steuern auch).
Aber wie hoch ist diese Steuer eigentlich? Kaum zu
glauben aber wahr: sie beträgt 1,02 Euro plus MwSt.
pro Flasche Sekt. Mal abgesehen davon, dass hier
noch einmal Steuer auf die Steuer erhoben wird, sei
die Frage erlaubt, warum niemand nach dem Ende des
Kaiserreichs den Mut gehabt hat, diese Steuer
abzuschaffen. Was kostet es eigentlich diese Steuern
zu verwalten?
Die Sektsteuer wurde also eingeführt, um die
kaiserliche Marine aufzubauen. Inzwischen wurde die
deutsche Marine schon zweimal versenkt, die
Sektsteuer des Kaisers gibt es aber immer noch.
Statt Kaiser Wilhelm kassiert sie nun Peer
Steinbrück.
Nichts gegen Peer Steinbrück.
Ich habe ihn mal auf einem Berlinflug getroffen. Was
mich beeindruckt hat: er hatte herrlich blitzblank
geputzte Schuhe. Und meine Oma hat schon immer
gesagt: „Ein geputzter Schuh macht den Mann!“
Man könnte die Sektsteuer natürlich zur Förderung
der Binnenschifffahrt nutzen, um den Ursprungsbedarf
wieder näherungsweise zu reaktivieren. Vielleicht
sollte man das dem neuen Präsidenten der deutschen
Binnenschifffahrt in den Tornister packen?
….. meint (natürlich mit zwiespältigem Ernst)
Klaus Schmitt

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