Redaktionsschluss für die
FLASCHENPOST Nr. 2/2007
ist der 10. Juli 2007 |
Tierliebe
Unsere Kinder haben
ein Frachtschiff und manche Reise haben wir an Bord
verbracht.
Es war immer was los. Unser Enkelkind sorgte auch
immer für Unterhaltung. An Bord war ein großer
Schäferhund, der beste Freund unserer Enkeltochter.
Die Zwei waren unzertrennlich. Am liebsten hätten
sie auch noch zusammen
geschlafen.
Eines Tages, wir lagen an Land, sah ich, wie beide
im Sand wühlten. Als ich dazu kam, versuchten beide
in einem Loch zu graben. Auf meine Frage, was sie
suchten, sagte meine Enkelin: „Oma, eine kleine Maus
ist in das Loch gefallen; die müssen wir retten!“
Und tatsächlich holte sie die Maus heraus, die auch
ruhig in ihrer Hand sitzen blieb. *
Aber das Schönste war ein kleiner Hase. Unsere
Tochter hatte den kleinen mit der Puppenflasche
großgezogen. Die Hasenmutter war überfahren worden.
Wir gaben ih m
den Namen „Mümmel“.
Es war eine Freude, ihn wachsen zu sehen. Wenn er
auf den Schoß wollte, kratzte er an unseren Schuhen
und rollte sich wie eine Katze zusammen. Wenn wir
Sand geladen hatten, ließen wir ihn in den
Laderäumen laufen. Aber wenn wir seinen Namen
riefen, kam er gleich angehoppelt.
Leider ist er dann nach einem Jahr ausgerissen. Er
war eben doch ein Wildtier!
Wir waren alle sehr traurig.
Ilse
Gillhaus, Wesel
*
welch ein Glück, dass die Oma nicht Brigitte Stein
hieß! (Siehe Seite 20 )

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